Kartoffelchipsjournalismus – Viralität als Bento & Co

Maybe when the marketing aspect of your news outweighs your content aspect no longer call it journalism but #buzzgreed. — eve massacre (@evemassacre) October 2, 2015 ‘Mein Kollege beim Social Media Watchblog, Martin Giesler, ist einer der Köpfe hinter Bento, und fragte, nachdem ich auf Twitter ein paar Mal Kritik an Bento auf Twitter gefavt […]

#Merkelstreichelt – Regieren ex negativo und wer shitstormt hier wen?

Die Stimmen der Menschen auf Social Media einerseits in ihrer Signalwirkung für Relevanz zu nutzen, sie für Inhalte zu melken, aber andererseits diese Menge von Menschen, die auf Twitter ihre Kritik äußern, die weder Ausbildung noch Podium und Reichweite von Medienleuten haben, mit solch einer, ja, Schadenfreude, Häme, mit soviel Hass, mit so einem andauernden Shitstorm von Negativpresse runterzurreden, kleinzuhalten – darin steht eine unglaubliche Arroganz diesen Stimmen gegenüber, die ja auch die Leserschaft, das eigene Publikum darstellen, dass es ein Armutszeugnis für den Journalismus ist.

Entdemokratisierendes Empörungsfeuilleton empört über empörte Proteste

Sie ist in den letzten paar Jahren in den Medien gefährlich gewachsen, diese Tendenz, eine Vielzahl von Individuen, die sich aus ganz verschiedenen Gründen auf ganz verschiedene Protestformen einlassen, auf Begriffe wie “Internetmob” oder “Wutbürger” zu reduzieren, und ihnen mit meinungsmachenden Schlagworten wie “Empörung”, “Hysterie” oder “Infantilismus” die politische Mündigkeit abzusprechen.